Oculus Rift

Bei dem Wort Tiger King denken wir sofort an zwei Wörter: Unterhaltung und Netflix. Die Serie wurde tatsächlich auf dem Streaming-Sender zu einem Erfolg.

Viele wundern sich bis heute darum. Der Erfolg von Tiger King beruht vermutlich auch auf den realen Konflikt zweier Personen, die sich bis aufs Blut bekämpft haben und damit endete, dass der mehr als obskure Tigerzüchter einen Killer auf seine Nebenbuhlerin ansetzte und dafür nun im Gefängnis landete.

Sein Gegner, die ebenso obskure Tierschützerin, die sich gerne als Aktivistin bezeichnet, Carole Baskin, wurde in der Serie für viele zum Feindbild. Sie kämpfte gegen den Tiger King solange, bis Joe Exotic seinen großen Park aufgeben musste und dieser der Tierschützerin zugesprochen wurde. 34 Millionen Menschen sollen sich das angesehen haben. Das klingt unglaubwürdig, allerdings schauen sich in Deutschland Massen auch Big Brother und Co. an, was vermutlich ein wenig zu vergleichen ist. Carole Baskin ist aus dem Konflikt, da sie dem Killer entgangen ist, gestärkt hervorgegangen.

Carole Baskin wird zum zweiten Joe Exotic

Die Aktivistin ist vom Verhalten vielfach mit dem Tiger King zu vergleichen und ging aus den Geschehnissen gestärkt hervor, vor allem medial hat sie große Aufmerksamkeit gewonnen. So große, dass sie sich nun auch mit einem eigenen VR-Spiel versucht. Darin geht es aber weniger um ein Spiel, als darum, darüber aufzuklären, dass man Tiger nicht züchten soll. Was in Deutschland vielleicht eine leicht verständliche Sache ist, dürfte in den USA auf sehr kontroverse Meinungen stoßen.

Immerhin hat Baskin selber einen Zoo, sieht sich aber als die gute Aktivistin. Sie betrachtet ihren Zoo als Auffangstation und sah das große Gehege vom Tiger King als eine Zucht an.

Der eine sitzt, die andere geht VR

Joe Exotic sitzt hinter schwedischen, pardon amerikanischen Gardinen, die allerdings genauso stabil sein sollen. Seine Widersacherin buhlt sich in der Öffentlichkeit und geht nun VR. In ihrem Spiel Big Cat Rescue VR Tiger Game, bringt sie die Erfahrung für Oculus Brillen auf den Markt.

Der Spieler kann darin mittels Spurenlesen gefangene Tiger entdecken und sogar verarzten. Joe Exotic hat übrigens einen Gastauftritt. Gefallen dürfte ihm das nicht.

Monate voller Entwicklung

Nach eigenen Angaben hat die Tier- und VR- Aktivistin 4 Monate für die Entwicklung benötigt. Allerdings kann sich der Spieler nur ca. 15 Minuten lang damit die Zeit vertreiben. Sie sieht vor allem als Spiel, das in den Schulen Aufmerksamkeit finden soll.

Das Spiel ist kostenlos im Oculus Store für Rift verfügbar. Eine Version für Oculus Quest ist in Planung. Während Baskin ihr Spiel weiter bewirbt, gibt es Wetten auf Joe Exotic. Darum geht es vor allem darum, wie es in der 2. Staffel bei Netflix weitergeht. Es gibt wirklich eine zweite Staffel? Naja, von Big Brother gibt es ja auch etliche Staffeln … Und wer möchte nicht die schmutzige Wäsche zwischen den Beiden, die sich um Mord, Sex mit Tieren und einer 100 Million Dollar Klage handelt, hautnah beobachten?

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