Ride 2

Die Motorradsaison ist zu Ende aber mit Ride 2 für Xbox One kann man noch weiter ein paar Kilometer fahren. Ob es sich lohnt erfahrt Ihr in unserem Test.

Nach 1 1/2 Jahren präsentiert uns Milestone die Motorradsimulation Ride 2. Der Vorgänger überzeugte uns nicht, was vorwiegend an der technischen Umsetzung des Spiels lag. Mal schauen ob sich Ride 2 besser schlagen wird.

Wie schon beim ersten Teil erstellen wir uns am Anfang erst einmal unseren Charakter / Fahrer. Dabei wählen wir zwischen Mann und Frau. Später können wir diesen dann mit unseren erfahrenen Credits, noch weiter Individualisieren.

Danach geht es dann schon los und wir werden als Neuling gleich ins kalte Wasser geworfen. Wir müssen Fähigkeiten ein Bike auf der Straße zu bewegen, unter Beweis stellen. Neulinge sollten da nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, denn Motorradfahren ist etwas völlig Anderes, als Autos mit 4 Rädern auf einer Rennstrecke zu bewegen. Unterstützung findet man aber in zahlreichen Fahrhilfen, ob Idealllinie oder der automatischen Hinterradbremse.

Ride 2 Kawasaki

Die Meisten von Euch werden sich dann sicherlich gleich in die World-Tour (Karriere Modus) stürzen, wo wir in verschiedenen Klassen an Rennen teilnehmen könnt. Je nach Ausgang des Rennens, erhöhen wir unseren Ruf, der uns dann erlaubt, in höheren Klassen anzutreten.

Mit den gewonnen Credits können wir dann unser Motorrad tunen oder auch gleich ein neues Bike kaufen. Hier haben wir die Auswahl aus 170 Maschinen, die in 7 Kategorien unterteilt sind.

Neben der Karriere gibt es dann noch ein schnelles Spiel, wo wir dann das Motorrad und Strecke selber auswählen können. Ride 2 bietet uns da eine Auswahl an 27 verschiedene Strecken, worunter sich auch die Nordschleife befindet.

Schauen wir dann mal abseits der Karriere, können wir uns auch im Herausforderung- und Online Modus (Zum Testzeitpunkt waren da aber nicht sehr viele Lobbys zu finden, so dass dieser nicht in den Test mit einfließt) versuchen.

Von der grafischen Seite aus, bekommen wir die Modelle der Bikes in Ride 2, sehr schön detailliert auf den Bildschirm gezaubert und auch die Animationen der Fahrer können überzeugen. Die Strecken sehen gegenüber dem Vorgänger Ride, ein wenig schicker aus, können aber gegenüber uns bekannten Rennspielen, keinen Blumentopf gewinnen

Soundtechnisch hat hält sich in Ride 2 leider alles in Grenzen. Der Motorensound kommt leider immer noch sehr künstlich bei uns an und ist dann doch sehr weit vom echten Motorensound eines echten Motorrads entfernt.

Bei der Steuerung braucht Ihr am Anfang etwas Geduld, denn die Maschinen fühlen sich hier und da ein wenig schwerfällig an. Einsteiger vermissen da wohl eher eine arcadelastige Steuerung oder zu mindestens eine Option, um von Simulation auf Arcade umzuschalten zu können.

Ride 2 hat es schwer auf dem hiesigen Rennspielmarkt. Für Motorradfans unter euch, ist Ride 2 dennoch eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Rennspielen auf 4 Rädern.

Ride 2 - [Xbox One]
  • Bandai Namco Entertainment Germany
  • Videospiel

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