In typischer Tesla-Manier ist der kürzlich enthüllte Cybertruck eine der polarisierendsten Neuwagen-Enthüllungen des Jahres – möglicherweise sogar des Jahrzehnts.

Es gibt zwei verschiedene Lager rund um das vollelektrische Pick-up-Konzept. Entweder man liebt es oder man hasst es. Die eine Seite bewundert das Kraftpaket, das einzig elektrisch angetrieben wird, die anderen wiederum halten es für eine Lachnummer, die zumal noch sehr teuer ist. Aber welcher Seite sollte sich derjenige, der den Kauf eines Trucks in Erwägung zieht und unter anderem den Tesla Cybertruck zu seinen Favoriten zählt?

Tesla nimmt ja bereits Vorbestellungen entgegen. Wer sich ein Elektro-Power-Paket wie den Tesla Cybertruck zulegen möchte, muss dafür mindestens 39.000 US-Dollar auf den Tisch legen. Somit ist das gute Stück nicht für jeden Kunden und Geldbeutel verfügbar, soviel dürfte klar sein. Aber ist er sein Geld wert oder ist es so, als wolle man im Online Casino Roulette Echtgeld spielen? Doch schauen wir uns das Gefährt etwas genauer an.

Das futuristische Design und die flexiblen Nutzungsoptionen

Ist das ein Raumschiff? Nein, es ist der Tesla Cybertruck, der bereits im letzten Herbst sein Debüt hatte und bald in Produktion gehen soll. Es wurde bereits viel über das Design gesagt und geschrieben. Allerdings gibt es wenig darüber zu sagen, bevor man das gute Stück, das aus der Produktion kommt, nicht live vor sich sehen kann. Bisher wurde dem interessierten Publikum nur mehr eine Variante gezeigt, die sich zwischen Konzept und Prototyp bewegte.

Was wir bis dato wissen, ist, dass die Karosserie aus 30-fach kaltgewalztem Edelstahl bestehen soll, die sowohl gegen Dellen und Rost immun sein soll. Die Glasscheiben sollen angeblich kugelsicher sein. Es soll weiterhin eine 6,5 Fuß hohe Frachtbox integriert werden, die Tesla als Tresor bezeichnet. In jedem Fall wird die Box von einer Persenning ummantelt, die stark genug ist, um darauf zu stehen. Tesla plant weiterhin jede Menge Zubehör, die sich sowohl für den Arbeiter als auch für den Abenteurer als nützlich erweisen könnten. Stolze Besitzer des Trucks können beispielsweise auf dem Fahrzeug ein Wohnmobiloberteil und eine herausklappbare Küche installieren. An Bord befindliche Steckdosen, die Strom aus dem Akkupack beziehen, ermöglichen es den Passagieren, Werkzeuge und Geräte mit Strom zu versorgen. Tesla sieht auch einen Bordluftkompressor vor. Der Truck entwickelt sich zu einem der vielseitigsten Modelle auf dem Markt.

Da sich der Truck, der den Interessenten nun präsentiert wurde, um einen Prototyp handelt, ist das, was man oben sieht, nicht auch unbedingt das, was man nach Beginn der Produktion erhalten wird. Nach dem, was Tesla bis dato verlauten ließ, wird der Cybertruck eine geräumige Kabine mit sechs Sitzen und einem großen Ablagefach unter der Rückbank bieten. Das Armaturenbrett soll in minimalistischem Design gehalten sein.

Welche Leistung bringt der Tesla Cybertruck?

Soviel zur Ausstattung und zum Design. Aber der Kunde will vor allem eines tun, nämlich fahren. Daher ist es ebenfalls interessant zu erfahren, welche Leistung der Motor aufweisen wird. Die Einstiegsvariante ist mit einem einzigen Motor ausgestattet, der die Hinterräder antreibt. Es schleppt bis zu 7.500 Pfund, benötigt 6,5 Sekunden, um auf 60 Meilen pro Stunde zu kommen, und liefert ungefähr 250 Meilen Reichweite. Tesla veröffentlicht keine Spezifikationen zu seinen Batterien.

Steigt man eine Stufe höher in der Hierarchie der Tesla Trucks, so wartet die Mittelklasse-Variante mit zwei Elektromotoren auf, einer für jede Achse, mit Allradantrieb, einer Anhängelast von 10.000 Pfund, einer Beschleunigung von 4,5 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde und einer Reichweite von etwa 300 Meilen.

Das Flaggschiff der Cybertruck Reihe soll eine Anhängelast von ganzen 14.000 Pfund bewältigen können. Er beschleunigt in 2,9 Sekunden von Null auf 60 Meilen pro Stunde und hat eine Reichweite von 500 Meilen. Was diese Angaben angeht, so darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Cybertruck noch nicht in Produktion gegangen ist. Daher sind die oben genannten Zahlen nur als allgemeine Richtwerte zu betrachten. Sie sind also nicht in Stein gemeißelt, bevor das Fahrzeug sich nicht im alltäglichen Gebrauch bewährt und diese Vorgaben bestätigt werden können.

Die Produktion und der Verkauf des Tesla Cybertrucks

Nun stellt sich noch die Frage nach der Produktionsstätte des Fahrzeugs. Anfang 2020 kündigte Tesla den Bau einer neuen Fabrik an, da der Platz in Fremont, Kalifornien, nach Angabe des Unternehmens nicht ausreiche. Kürzlich ließ der Konzern durchblicken, dass es möglich sei, den Goldenen Bundesstaat zu verlassen. Insider wollen wissen, dass das neue Werk irgendwo im Zentrum der USA gebaut werden soll. Die beiden Finalisten, die nun noch um den Zuschlag buhlen, sind Austin in Texas und Tulsa in Oklahoma. Eine Entscheidung soll allerdings noch nicht gefallen sein.

Zu Beginn sollen drei Modelle fabriziert werden. Das Einstiegsmodell mit Hinterradantrieb hat einen Grundpreis von 39.000 US-Dollar. Das Mittelklasse-Modell startet bei 49.000 US-Dollar, während der dreimotorige Range-Topper 69.000 US-Dollar kostet.

Wer 100 US-Dollar erübrigen kann, hat die Möglichkeit, einen Cybertruck für eine Testfahrt zu reservieren. Dafür muss man sich nur auf der Webseite von Tesla anmelden. Der Start der Produktion ist für Ende 2021 vorgesehen. Bis dahin kann man sich noch gut überlegen, ob sich die Investition lohnt.

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